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Google-Unternehmensprofil fürs Restaurant: das Wichtigste pflegen und Ihren Bestell-Link hinzufügen

Ihr Google-Unternehmensprofil ist oft das Erste, was Gäste von Ihnen sehen. So bestätigen Sie es, halten es aktuell und bringen Ihre eigene Bestell-Website hinein.

Veröffentlicht am 9. Oktober 2026

Wenn jemand «Pizza Zürich» oder den Namen Ihres Restaurants sucht, zeigt Google Ihr Unternehmensprofil noch vor Ihrer Website: Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen, Speisekarte und manchmal eine Schaltfläche zum Bestellen. Ein gepflegtes Profil bringt Gäste; ein vernachlässigtes schickt sie zur Konkurrenz oder zu einer Plattform, die auf jede Bestellung eine Provision nimmt.

Hier das Wichtigste nach den Empfehlungen von Google. Die genannten Bezeichnungen stammen aus der Oberfläche von Google im Oktober 2026; sie ändern sich ab und zu.

1. Profil beanspruchen und bestätigen

Ohne bestätigtes Profil können Sie weder auf Bewertungen antworten noch die Bestell-Links verwalten. Suchen Sie Ihr Restaurant auf Google oder Google Maps und beanspruchen Sie das Profil (oder erstellen Sie es, falls es noch keines gibt).

  • Google bietet eine oder mehrere Bestätigungsmethoden an: Anruf oder SMS, E-Mail, aufgezeichnetes Video, Live-Videoanruf oder Postkarte. Welche Methoden verfügbar sind, entscheidet Google.

  • Die Prüfung kann bis zu 5 Arbeitstage dauern.

  • Wenn Sie auf eine Postkarte warten, ändern Sie in der Zwischenzeit weder den Namen noch die Adresse noch die Kategorie des Profils.

2. Pflegen, was Gäste zuerst sehen

  • Der Name: der tatsächliche Name Ihres Restaurants, ohne Slogan und ohne zusätzliche Suchbegriffe. Google kann ein Profil mit «angereichertem» Namen sperren.

  • Die Kategorie: Wählen Sie die genaueste («Pizzeria» statt «Restaurant») und so wenige Kategorien wie möglich. Sie beschreiben, was Sie sind, nicht alles, was Sie anbieten.

  • Die Öffnungszeiten: Ihre regulären Zeiten und dazu besondere Öffnungszeiten für Feiertage und Ferien. Nichts verärgert einen Gast mehr als eine geschlossene Tür, die als offen angezeigt wird.

  • Die Fotos: ein Logo, ein Titelbild, die Fassade (damit man Sie auf der Strasse erkennt), dann Ihre Gerichte. Scharfe, gut ausgeleuchtete Fotos ohne starke Filter; Google empfiehlt 720 × 720 Pixel, als JPG oder PNG.

  • Die Beschreibung: ein paar Sätze zu Ihrer Küche und zu dem, was Sie auszeichnet. Links sind dort nicht erlaubt.

3. Ihren eigenen Bestell-Link hinzufügen

Google fasst die Bestell-Links im Bereich «Lebensmittel bestellen» des Profils zusammen: in der Google-Suche, wenn Sie angemeldet sind, oder in Google Maps über die Profilbearbeitung.

  1. Öffnen Sie «Lebensmittel bestellen» und prüfen Sie, ob «Bestellungen über mein Profil annehmen» eingeschaltet ist: Ist es ausgeschaltet, erscheint kein Bestell-Link.

  2. Klicken Sie auf «Link hinzufügen» und fügen Sie die Adresse Ihrer Bestell-Website ein.

  3. Wählen Sie Ihren Link und «Als bevorzugt festlegen», für die Abholung und, wenn Sie liefern, für die Lieferung.

Lieferplattformen können automatisch in Ihrem Profil erscheinen, wenn sie angeben, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Haben Sie mit einer davon keinen Vertrag mehr, entfernen Sie ihren Link mit «Link entfernen»: Die Plattform muss ihn innerhalb von 5 Arbeitstagen löschen.

In der Schweiz kann die Schaltfläche zum Online-Bestellen auch die Partner von Google zeigen; Ihr eigener Link erscheint dann in einem separaten Bereich. Ihn als bevorzugt festzulegen, bleibt der beste Weg, ihn hervorzuheben.

4. Den Link zu Ihrer Speisekarte hinzufügen

Das Profil nimmt auch einen Link zu Ihrer Speisekarte auf, bei den Kontaktdaten des Betriebs. Wenn Ihre Speisekarte auf Ihrer Bestell-Website online ist, verwenden Sie dieselbe Adresse: Wer die Speisekarte ansieht, ist nur einen Klick von der Bestellung entfernt. Google bietet auch einen eigenen Speisekarten-Editor an; Änderungen dort können 24 bis 48 Stunden brauchen, bis sie sichtbar sind.

5. Das Profil lebendig halten

  • Antworten Sie auf Bewertungen, auf gute wie auf weniger gute. Die Antwort ist öffentlich, und wer die Bewertung geschrieben hat, wird benachrichtigt. Bedanken Sie sich, klären Sie ein Missverständnis, bieten Sie ein Gespräch an: Künftige Gäste lesen vor allem die Antwort.

  • Veröffentlichen Sie Beiträge: eine Neuheit, ein Angebot, ein Anlass. Ein Beitrag ohne Datum wird nach 6 Monaten archiviert.

  • Halten Sie die Öffnungszeiten aktuell, bei jedem Saisonwechsel und vor den Betriebsferien, und markieren Sie das Profil als «vorübergehend geschlossen», wenn Sie mehrere Wochen schliessen.

Mit Pikit

Ihre Pikit-Website hat eine eigene Adresse, auf Ihren Namen: Genau diese fügen Sie in Ihrem Google-Profil als Bestell-Link und als Speisekarten-Link hinzu. Bestellungen über diesen Link landen direkt in Ihrer Bestellübersicht, ohne Provision auf die Bestellungen. Als Kunde erhalten Sie in Ihrem Bereich ausserdem ein Set mit QR-Code, Flyer und Tischaufsteller, um dieselbe Website auch im Lokal bekannt zu machen.

Quellen: Hilfe zum Google-Unternehmensprofil zu Bestell-Links, Richtlinien zur Darstellung, Fotos, Rezensionen und zur Bestätigung. Im Oktober 2026 geprüft.

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